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La Palma mit Hotel Tipp Las Olas

Las Olas 1

“Ein wunderschöner Urlaub im Las Olas auf La Palma im Juli 2016.
Das Hotel liegt direkt am Meer nur 10 Autominuten vom Flugplatz entfernt in der Nähe eines der schönsten Strände La Palmas, welcher fußläufig in ca. 15 Minuten zu erreichen ist. Der nur ganz kurzzeitig und seltene Fluglärm hat uns nicht gestört. Unser Appartement mit Schlafzimmer, Wohnraum/Küchennische und Balkon mit Meerblick war überraschend groß und zweckmäßig eingerichtet. Mit dem kleinen Flachbildschirm ließen sich sogar acht deutschsprachige Fernsehsender empfangen. Für die alltäglich einzukaufenden Dinge befand sich im Hotelgebäude ein kleiner Supermarkt.  Jeden Tag wurde das Appartement gründlich gereinigt und auf Wunsch wurden die Handtücher und die Bettwäsche gewechselt. Im ganzen Hotel wurde sehr großer Wert auf Sauberkeit und guten Service gelegt. Sämtliche Hotelbereiche wurden täglich mehrmals gesäubert und überprüft. Im Außenbereich stand eine ausreichend dimensionierte Poollandschaft und ein schöner Garten zur Verfügung.

Las Olas 3Das Frühstück, welches auch draußen zu genießen war, und das in entsprechender Abendgarderobe angesagte Abendessen waren sehr schmackhaft, reichhaltig und abwechslungsreich.
Endlich einmal im Urlaub ein vier Sterne-Hotel welches diese Bezeichnung mit recht trägt!
Wir nutzten das Hotel als Ausgangspunkt für einen Aktiv-/Badeurlaub. Hierfür war ein Mietwagen empfehlenswert, den wir kostengünstig im Reisebüro Schlünder gleich dazu gebucht hatten. Allerdings konnten die meisten Orte der Insel auch mit dem Bus erreicht werden, eine Linie hielt direkt am Hotel.

Las Olas 2Mit dem Wagen erkundeten wir die ganze Insel und kamen zu den Ausgangspunkten sehr schöner Wanderungen im Weltbiospärenreservat La Palma. Der Rother La Palma Wanderführer mit GPS-Tracks war hierfür sehr hilfreich. Besonders gut gefielen uns die Wanderungen 13, 14, 44, 54 und 62. Erforderlich für alle Wanderungen waren eine komplette Tourengängerausrüstung mit hohen Bergschuhen und eine gute körperliche Kondition. Teilweise ging es auf über 2.000 Meter und oft waren mehr als 700 Höhenmeter zu bewältigen.

CalderaAuf der Insel gab es nur Wege, die nach oben oder unten führen – eben waren sie niemals. Deshalb bitte auch an ausreichend Getränke denken. Wir benötigten bei einigen Tagestouren mit hohen Temperaturen 2,5 l Wasser pro Person!  Nach den Anstrengungen wurden wir jedoch mit unvergesslichen und atemberaubenden Aussichten und Erlebnissen belohnt, die im Anschluss am Pool oder am Strand ausklingen konnten.

Strand von Cancajos Nähe Las Olas

…insgesamt ein lohnendes Reiseziel abseits des Massentourismus, ein Top-Hotel und einer unserer schönsten Urlaube überhaupt.“

Mit unseren besten Empfehlungen von G. B. und Juergen H.
© Text und Bilder von Jürgen H.

Wir vom Reisebüro haben uns sehr über den tollen Bericht gefreut und bedanken uns herzlich!

Barranco del Agua

 

Tipp für Segelfreunde

Für die Segler unter den Reisefreunden ein besonderer Tipp mit reichhaltigem Fundus nützlicher Infos. Die Berichte stammen von einem echten Sauerländer-Fichtenknicker und meinem Nachbarfreund aus der Jugendzeit, Werner. Nach dem Motto von Alexander von Humboldt: “Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben”, war er schon als jugendlicher ein Freigeist, dem die heimische Idylle zu klein war. Aber ohne seine „Steuerfrau“ Elke könnten wir heute bestimmt nicht so trocken an ihren Abenteuern teilnehmen.

Reisefreunde posten Ihre Reise!

Strand

Strand

Einige Tipps, wie´s geht:

Die schönsten Reisefotos aussuchen und an die Reisebüro-Adresse senden. Per E-Mai, CD oder Stick. Die Fotos sollten fremde Rechte beachten, keine erkennbaren Gesichter zeigen aber das Wesentliche, originelle oder unverwechselbare der Reise. Maximal 20 Fotos sollten genügen. Mit einer kleinen Erklärung wäre super. Für die Fotoprofis: Breite 1000 DPI, Format 16:9. Keine Gewähr zur Veröffentlichung. Der Eigentümer kann seine Bilder jederzeit zurückfordern und den Reisebericht löschen.

Norwegen Hurtigen

La Palma mit Hotel Tipp Las Olas

Kurztrip nach Grömitz / Ostsee

Mein Reiserecht

Service für Reisefreunde

Infos zu allen Ihren Fluggastrechten hier 

Alle Reisefreunde können den kostenlosen Service von

Holger Hopperdietzel
– Rechtsanwalt –
– Spezialist f. Reise- und Luftverkehrsrecht –

benutzen, um eine kurze und kostenlose erste Einschätzung
auf Fragen zu einem Problem zu erhalten.
Hinweis der Seite “Einschätzung”:
Die Ersteinschätzung wird nach besten Kräften und mit größtmöglicher Sorgfalt erteilt. Bitte beachten Sie aber, dass mit der Eingabe Ihrer Frage noch kein Mandatsverhältnis zu Stande kommt. Hierzu bedarf es der besonderen Beauftragung, die in telefonischer oder schriftlicher Form (E-Mail, Telefax, Brief) gesondert erfolgen muss!

Hier der Link: Reiserechtsexperte Ersteinschätzung

Rückforderung von Ticketentgelten

Hier eine Diskussion vom 16.04.2014 aus einer öffentlichen fb-Gruppe:
… ich zitiere Holger Hopperdietzel:


Hier kommt nun die Stellungnahme zur Rückforderung von Ticketentgelten bei Kündigung des Beförderungsvertrages durch den Fluggast vor Antritt des Fluges:

Zunächst einmal eine kurze Antwort auf den Einwand von B.. S..: Keineswegs sind Klagen auf Rückforderung des Ticketentgelts aussichtslos, das Gegenteil ist der Fall. Wer klagt, erhält in der Regel das volle Entgelt zurück. Warum, erkläre ich später.

Dann eine kurze Stellungnahme an J.. S..: zutreffend ist, dass die Fluggesellschaften darauf spekulieren, dass Fluggäste nicht klagen. Der Gesetzgeber ist meiner Meinung nach nicht mehr gefordert, da die gesetzliche Lage eindeutig ist. Auch hierzu später.

Nun zu der Rechtslage:
der Beförderungsvertrag zwischen einem Fluggast und dem vertraglichen Luftfrachtführer (kann auch der Consolidator sein) ist Werkvertrag nach BGB, soweit der Fluggast in der Bundesrepublik Deutschland wohnt. Der Werkvertrag verpflichtet den Werkunternehmer (die Fluggesellschaft) das Werk so zu erstellen, wie es vertraglich geschuldet ist. Der Besteller (der Fluggast) ist verpflichtet, das Werk abzunehmen und die vereinbarte Vergütung zu bezahlen. Soweit, so klar.

Im BGB ist anders als bei den meisten anderen Vertragstypen für den Werkvertragsrecht eine Kündigungsmöglichkeit für den Besteller (den Fluggast) vor Erfüllung des Werkvertrages vorgesehen. § 649 lässt ausdrücklich zu, dass der Besteller vor oder auch während der Phase der Errichtung des Werkes den Werkvertrag kündigen kann. Rechtsfolge der Kündigung ist, dass der Unternehmer den vereinbarten Werklohn fordern (behalten) darf, er allerdings gegenüber dem Besteller eine Abrechnung vornehmen muss. Die Abrechnung hat unter Zugrundelegung des vereinbarten Werklohns sämtliche Einsparungen, die infolge der unterbleibenden Ausführung des Vertrages, erzielt werden, zu enthalten.
Zu den Einsparungen gehören beispielsweise Steuern und Gebühren, die nicht an die jeweiligen Empfänger abgeführt werden müssen, soweit der Fluggast nicht befördert wird. Daneben muss die Fluggesellschaft die Einsparungen ausrechnen, die ihr entstehen, wenn der Fluggast nicht befördert wird. Dazu gehört beispielsweise, dass aus dem Flugpreis herausgerechnet wird, welchen Betrag für Catering bzw. Einkauf sonstiger Dinge (beispielsweise auch Wasser für die Toilettenspülung) sich die Fluggesellschaft einspart. Daneben muss die Fluggesellschaft natürlich auch ausrechnen, welchen Betrag an Kerosin sie einspart, dadurch dass der Fluggast nicht befördert wird. Fluggesellschaften werben damit, dass Flugzeuge bei Vollauslastung nicht mehr als rund vier Liter Kerosin pro 100 Kilometer und Fluggast verbrauchen. Bei einem Langstreckenflug von 10.000 Kilometern hin und die gleiche Strecke wieder zurück kommen einige Liter Kerosin zusammen, die eben gerade nicht getankt werden müssen. Daneben ist auszurechnen, welchen Betrag sich die Fluggesellschaft dadurch eingespart, dass sie Gepäck nicht verladen muss. Wenn das Flugzeug nicht alle Sitzplätze belegt hat, besteht die Möglichkeit, dass Ladekapazität an Kunden weiterverkauft werden kann. Auch wenn ein Flugzeug nicht voll ist, besteht dennoch theoretisch die Möglichkeit, dass die Fluggesellschaft das Flugzeug gewichtsmäßig optimal ausgenutzt hat. Wenn nicht alle Sitzplätze verkauft sind, kann man das eingesparte Gewicht mehr an Cargo mitnehmen.

Daneben muss erklärt werden, welches Entgelt erzielt wurde durch anderweitigen Verkauf des Tickets.
Für die Richtigkeit der Abrechnung ist die Fluggesellschaft beweispflichtig. Bislang habe ich es noch nicht erlebt, dass eine Fluggesellschaft die Abrechnung vorgenommen hat, im Falle eines Prozesses lassen sie sich lieber verurteilen und zwar zumeist durch Anerkenntnis- oder Versäumnisurteile.
Holger Hopperdietzel: Demnächst gibt es vom Landgericht Frankfurt ein weiteres Urteil zu dem Thema “Nicht genutztes Flugticket – Rückerstattungsanspruch?”
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Holger Hopperdietzel ist Rechtsanwalt, Spezialist f. Reise- und Luftverkehrsrecht

Ein Link zum Reiserechtsexperten