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Dichte Nebelwolken machten den Blick auf dem Kilimanjaro unmöglich, als die Condor-Maschine gegen 6.00 Uhr auf den hoch gelegenen Flughafen landete. Unkompliziert verliefen die Zollformalitäten und die Ausgabe der Koffer, so daß bereits nach einer halben Stunde die Safari beginnen konnte. Unser Fahrer Levingston sprach perfekt Englisch und so konnten wir seinen Ausführungen folgen. Durch Arusha ging es vorbei an kleineren Ortschaften zu unserem ersten Ziel de Lake Mayara. Solange wir auf der Hauptstraße fuhren gab es keine Probleme, aber die Nebenstraßen erwiesen sich als Holperpiste. Doch wir hatte dieses erwartet. Angekommen am frühen Mittag waren wir überrascht von dem Kirurumu Tendet Camp. Zum einen die hervorragende Lage und zum anderen der nicht erwartete Komfort der Unterkünfte. Das geschulte Personal ließ keine Wünsche offen und das Essen konnte mit als sehr gut bezeichnet werden. Ein so guter Einstand in die Safari lies auf einen ähnlich guten weiteren Verlauf hoffen. Auf der ersten Pirschfahrt am nächsten Tag wurden die ersten Tiere im Lake Manyara Schutzgebiet gesichtet. Am nächsten Tag stand die Weiterfahrt über den Ngrongorkrater zur Serengeti auf dem Programm. Ingesamt 9 Stunden Fahrt über die Buckelpisten verlangten alles ab und so waren wir froh am späten Abend die Serengeti Serena Lodge zu erreichen. Auch hier das gleich positive Bild wie zuvor. Saubere und gute Unterkünfte und gut geschultes Personal und gutes Essen, außerdem konnte man am Pool mitten im Nationalpark mit Blick in die Serengeti entspannen. Die Pirschfahrten am frühen Morgen und am Nachmittag entschädigten über die Strapazen der Hinreise. Als nächsten Ziel wurde das Ngorongoro-Farm House angefahren. Wieder ging es über die Holperstrecke durch die Serengeti und den Ngrongorkrater zur nächsten Unterkunft. Außeralb des Naturschutzgebietes gelegen entpuppte sich Lodge als Kaffeplantage. Bei einem Rundgang wurden die Anbauflächen gezeigt wo Gemüse und Obst für die Mahlzeiten angebaut werden. In der eigene Kaffeerösterei wird für die Gäste der Kaffee frisch geröstet. Auch hier war der gleiche Standart wie zuvor. Höhepunkt war die ganztägige Pirschfahrt im Ngrongorkrater. Auf der Auffahrt zum Krater durchquert man dichten Wald und meistens sind Wolken am Himmel. Doch auf der Seite zum Krater ist ein gegenteiliges Bild. Wolkenloser Himmel und große Grassteppen bestimmen den Grund des Kraters. Große Gnus-, Büffel- und Zebraherden bestimmen das Bild. Doch auch Königsreiher, Ibisse und andere Vögel können beobachtet werden. Glück muß man allerdings haben, um eins von den nur noch 25 Nashörnern zu sehen. Nichts für empfindliche Nasen sind die Wasserlöcher der Flusspferde, die sich bis zum Abend in den kleinen Teichen aufhalten. Zahlreich sind auch Löwen und Hyänen, die sich oft um Beutetiere streiten. Als letztes Ziel der Safari war die Mount Meru Game Lodge vorgesehen. Auch hier ungewohnter Komfort. Die Lodge liegt mitten im Reservat, so daß man von der Terrasse seines Zimmers die Tiere hautnah sehen kann. Das Mittag- und Abendessen wird draußen unter großen Bäumen serviert, beobachtet von Affen und Störchen. Umständlich war die Weiterreise von Tansania nach Kenia. Nicht auf direktem Weg von Kilimanjaro nach Mombasa, sondern über Nairobi nach Mombasa war die Reiseroute. Angekommen in Mombasa ist der Transfer von Flughafen zur Südküste recht abenteuerlich. Da Mombasa auf einer Insel liegt muß man mit einer Fähre übersetzen, die vollgestopft ist mit Autos, Fahrräder und Menschen. Vorbei an den Slums von Mombasa geht es ins Hotel. Auch hier ist ein guter Service und sehr gutes Essen. Fazit unsere Reise: Empfehlenswert, doch man muß gute Englischkenntnisse haben. von HM
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